Heute Morgen weckte uns Dani um 7:30. Ich bin schon wach gewesen. Aber die Anderen aus meinem Zimmer schliefen noch und ich habe wieder die Astlöcher in der Zimmerdecke gezählt. Es sind, glaube ich, 58. Drunten im Esssaal hatte unsere Küchenmannschaft ein super Z‘Morge vorbereitet.
Um 10:00 sind wir uns zu unserem Mittelmasten gelaufen wo wir in die Gondelbahn einstiegen.
Oben erwarteten uns wie gewohnt eine perfekt präparierte Piste. Nach dem Aufwärmen flitzten wir wie gestern hinunter.
Leider ist eine andere Piratengruppe im Skigebiet eingedrungen. Ihre Bekleidung war ganz eng und sah so aus wie die von Didier Cuche. Sie haben eine ganze Piste für sich gesperrt und rasten ungeheuer schnell an uns vorbei, so dass es mir ganz Angst und Bange wurde. Ich glaube diese Piratengruppe musste diese doofen FIS-Regeln nicht lernen.
Wir sind deshalb ein bisschen früher als sonst zum Anfängerhügel gegangen. Dort war es dafür wieder lustig. Auf dem Dach einer Scheune neben dem Lift hat ein Mann mit einer grossen Schneefräse den Schnee weggepustet. Nach dem Essen haben wir Gruppenfotos geschossen.
Leider zogen dann Wolken auf. Wir sind zwar noch zweimal mit dem Lift hochgefahren, die feindliche Piraten sind aber immer noch so schnell an uns vorbei gefräst, so dass wir mit unserem Leiter zurück zu den anderen sind und uns schon bald mit dem Bähnchen hinunter zum Mittelmasten chauffieren lassen haben.
Im Haus hat uns ein guter Snack erwartet. Danach haben wir geduscht und gespielt.
Nach dem Nachtessen (G‘Hacktes mit Hörnli und Apfelmus) müssen wir leider noch unsere blöden Ämtli machen (Abwaschen). Aber danach gibt es den Kinoabend. Ich weiss noch nicht was für ein Film. Es soll einer sein mit Komikfiguren und richtigen Menschen, hoffentlich ist er wenigstens lustig.
Vorher werden wir immer zu zweit, mit einer neu gewonnen Freund/in einen Lampion steigen lassen. Dabei sollen wir uns etwas wünschen. So wie, dass wir auch nach dem Lager gut mit einander auskommen und so wie hier miteinander umgehen.
Nun sind die Tische fertig gedeckt und ich muss mich von dir, mein liebes Computertagebuch, verabschieden, bevor mich der einte Leiter, der strenge, erwischt.
Pünktlich um 8 Glasen (8:00 Uhr) wurden die Schneepiraten durch den Maat Aljoscha aus den Kojen geholt. Nach einem ergiebigen Frühstück enterten wir bei schönstem Wetter wieder die Pisten. Über den Mittag tauschten viele Schneepiraten ihre Schneegeräte aus. Plötzlich war der „Händschenfresserlift“ wieder mit Anfängern in den Disziplinen Snowboard- und Skifahren überfüllt.
Auch den Nachmittag verbrachten wir (mit den gewohnten Geräten) auf der Piste.
Bei schönstem Wetter fuhren wir alle mit den Liften hoch und rasten sofort wieder herunter.
Gegen den Abend liefen wir wieder in unseren Heimathafen ein und verköstigten uns mit dem Imbiss, den Christi und Natascha vorbereitet hatten.
Zum Z’Nacht wurden in unserer Kombüse 60 (Sechzig) Portionen Reis Kasimir vorbereitet. Christi meinte, wenn auch diese zu wenig seien, dürfen ihn alle Schneepiraten bis zum Lagerende Johann nennen. Er hatte knapp Glück und bleibt unser Christian.
Später mussten unsere Schneepiraten die nächste Prüfung absolvieren. Singstar.
Lauthals wurden die Lieder vorgetragen und die Entscheidung war spannend.
Um 22:00 lagen alle Schneepiraten in ihrer Koje und endlich kehrte Ruhe auf der Alp-Wang ein.
So, Zeit für unseren Logbucheintrag!
Heute war ein spezielles Programm angesagt. Die Piraten starteten schon nach dem Frühstück mit einer weiteren Disziplin der Seefahrerolympiade. Heute lautete der Auftrag, in den verschiedenen Mannschaften am Tiefschneehang hinter dem Lagerhaus eine Bobbahn für einen kleinen Viererbob zu bauen. Bewertet wurden Länge, Tempo, Schikanen wie Steilwandkurven, Tunnels oder Schanzen sowie natürlich immer auch der Teamgeist und Einsatz der Gruppen! Und wie immer haben eure Kinder uns auch heute vom Hocker gehauen! Die Bahnen wurden mit Händen und Schaufeln gegraben, mit Eisplatten und –zapfen verziert, mit Schuhen und Holzschittli gestampft…und bei der Jungfernfahrt des Bobs unter Anfeuern aller Piraten sauste das Gefährt jedesmal bis hinunter ins Ziel, lauthals bejubelt und gefeiert!!
Nach dieser morgendlichen Herausforderung stärkten die HAHO Schneepiraten sich mit warmem Tee, einer feinen Suppe und belegten Brötli. Dies war wichtig, denn am Nachmittag waren die Eroberung des extra für uns reservierten Hallenbads unten im Ort und eine weitere Olympiadenkategorie angesagt! Den aufgestellten und fröhlichen Kindern nach war auch dieser Seegang ein voller Erfolg!
Nun, nach zwei Stunden „chillen“ im Haus (endlich mal genug Zeit für Spiele, Pingpong, plaudern, würfeln, Kojen aufräumen, giggelen, Musik machen an unserem Laptop…), freuen wir uns auf den feinen Znacht! Es riecht nämlich schon sehr verführerisch aus der Kombüse und die Auftischmannschaft ist fast fertig mit ihrem Aemtli.
Beim heutigen Abendprogramm werden wir sicher viel Spass haben, denn die einzelnen Gruppen stellen ihre schauspielerischen Talente unter Beweis!
So, ihr Lieben, der Duft nach Älplermakkronen und Apfelstückli wird zu unwiderstehlich, wir schliessen das Logbuch und melden uns morgen wieder, versprochen!! Nur eins noch: wir haben gemeinsam beschlossen, dass wir vermutlich noch so circa 3 Wochen anhängen, die Zeit vergeht uns Allen einfach viiiel zu schnell ;-))))
Heute wurde der Chronist vom Plenum darauf hingewiesen, dass der Name "Hagenbucher Schneepiraten" nicht mehr korrekt ist. Die wilde Meute wird ab diesem Jahr durch acht waghalsige Bergpiraten aus Hofstetten verstärkt. Deshalb wurde im Plenum beschlossen den Namen in "HAHO Schneepiraten" zu ändern.
Beim Morgenessen durften wir Sarina zu ihrem Geburtstag gratulieren und mit Engagement ein Happy Birthday vortragen.
Bei schönstem Wetter kletterten wir danach zu unserem Quai (Mittelmasten) und begrüssten unsere Mitfahrer im Bähnchen mit unserem Schlachtruf.
Danach begaben wir uns zum "Händschenfresserlift". Hier wurden die ersten Gruppeneinteilungen vorgenommen.
Bald darauf waren alle Pisten durch Schneepiraten gefährdet. Einige Wagemutige bauten eine Schanze, die rege genutzt wurde.
Auch der Smut (Koch) und seine Mannschaft begaben sich auf die Berge und vergnügten sich auf den perfekt präparierten Hängen.
Am Abend konnten alle Maate dem Kapitän stolz glänzende Fortschritte aller Piraten vermelden. Sogar die "blutigsten" Anfänger übertrafen schon nach einem Tag voller Einsatz unsere kühnsten Erwartungen.
Nach dem Essen backen wir heute noch "Schoggibrot" und bestreiten unsere nächste Olympiadendisziplin.
Heute Nacht schlafen bestimmt alle eure Piraten wieder gut in ihren Kojen!
Wir freuen uns auf Morgen, wenn wir uns im Hallenbad in die Fluten stürzen.
Nach einer kurzweiligen und staufreien Fahrt kamen wir an der Talstation Weglosen an, wo wir schon von Loic und Aljoscha erwartet wurden. Da die Erfahrenen unter den Schneepiraten das Umladen des ganzen Gepäcks schon kannten und die Neuen an Bord sofort fleissig halfen, ging es nicht lange, bis wir mit der Gondel abhoben.
Unser Lotse erkannte uns sofort und erschrak deshalb auch nicht wie die anderen Passagiere, als wir zu unserem Schlachtruf ansetzten!! Der Austieg beim MIttelmast rief bei den Jungpiraten schon etwas grosse Augen hervor, aber tapfer stiegen sie den Anderen hintendrein und weil wieder alle superfleissig mitanpackten, waren alle "Seesäcke" von Bord und im Bauch unseres Schiffes (sprich Lagerhaus) verstaut.
Chrischti und Enrique erwarteten uns schon mit einem feinen Imbiss an der Schneebar, welche die früher angereisten Leiter schon gebaut hatten. Mmh, soo fein...
Danach hiess es Kojen beziehen, alles auspacken und verstauen und schon bald enterten unsere Piraten den Pingpongraum oder die Spieltische und aus allen Räumen drang lustiges Geplapper zu uns herüber!
Wir sind angekommen und freuen uns nun auf einen leckeren Znacht! Mal schauen, wie die Piraten die erste Nacht an Bord verbringen, sie sind nämlich schon ziemlich müde!
Schiff ahoi an alle Landratten, wir melden uns morgen und erzählen euch, was wir auf unserer Jungfernfahrt ins Skigebiet so alles erlebt haben!!